
des Vorgängers Porsche 356 kombinierte. Im Jahr 1976 gab es eine Neuauflage als 912 E, exklusiv für den US-Markt. Der 912 wurde als preisgünstigere Alternative zum teureren Sechszylinder-Porsche 911 eingeführt, um Kunden nach der Einstellung des Porsche 356 bei der Marke zu halten. Äußerlich war er fast identisch mit dem 911, unterschied sich aber hauptsächlich durch den Motor und eine anfänglich einfachere Innenausstattung. Der 912 verwendete einen luftgekühlten 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxermotor (Typ 616/36) aus dem 356 SC, der 90 PS (66 kW) leistete. Der 912 E (1976) hatte einen 2,0-Liter-Vierzylinder-VW-Motor (Typ 4) mit Benzineinspritzung, ebenfalls mit 90 PS. Aufgrund des leichteren Motors war der 912 weniger hecklastig als der frühe 911, was zu einem gutmütigeren und agileren Fahrverhalten, insbesondere in Kurven, führte. Zunächst hatte der 912 nur drei statt der fünf serienmäßigen Rundinstrumente des 911, dies wurde jedoch ab dem Modelljahr 1967 auf fünf Instrumente erweitert. Das Modell war als Coupé und ab 1967 auch als Targa mit faltbarer Heckscheibe erhältlich.
Porsche 912